Um sicherzustellen, dass nur einwandfreies Wildbret an den Verbraucher gelangt,

besteht die Möglichkeit Wildfleisch auf Kontaminierung mit Cäsium 137 (den Folgen des Reaktorunfalls von Tschernobyl) untersuchen zu lassen. 

 

  

Messstation der BJV Kreisgruppe Coburg

 

Das Messgerät befindet sich in der Wildmetzgerei Fischer in

Ahorn-Schafhof.

 

Ansprechpartner:     Metzgermeister Sven Fischer

Wohlbacher Str. 16

96482 Ahorn - Schafhof

Tel. 09565/6512 oder 0151/18434390

 

Was benötigt man zur Untersuchung?

 

Zur Messung benötigt man 400g - 500g Muskelfleisch, keine Innereien.

Das Fleisch muss nicht erste Qualität sein, möglich sind Hals, Bauchlappen oder Reste vom Auslösen.

Über jede Messung wird eine amtliche Bescheinigung ausgestellt.

 

Wenn das Fleisch belastet ist, was dann?

 

Wildfleisch das über den Cäsuim Grenzwert (600 Bq) belastet ist,

darf nicht mehr in den Verkehr gebracht werden und muss über eine

Tierkörperverwertungsanlage entsorgt werden.

 

Über das Bundesverwaltungsamt kann auf Antrag ein

Schadensausgleich erfolgen. (100 - 200 €).

 

Antrag auf Schadensausgleich (Download)